Bayern Innovativ zu Gast im Pflegeverbund

Der Pflegebranche gehen die Fachkräfte aus und die psychische und physische Belastung des vorhandenen Personals nimmt stetig zu. Diese Problematik wird sich weiter verschärfen. Der pflegerische Bedarf wird wachsen, gleichzeitig werden immer weniger junge Menschen den Beruf ergreifen.

Daher ist es äußerst wichtig, die vorhandenen Mitarbeitenden zu binden und sie – wo möglich – von Stress, Bürokratie und körperlicher Belastung zu entlasten.

Entsprechende digitale Geräte und Tools können viel Zeit und Energie sparen und die Mitarbeitenden tagtäglich unterstützen.

Die Mitglieder des Verbandes Bayern Innovativ nahmen die aktuelle Situation zum Anlass, um sich intensiv mit dem Thema Digitalisierung in der Pflege auseinander zu setzen.

Das Ziel von Bayern Innovativ ist es, Lösungen in der Pflege zu finden, um die Pflege zu verbessern und die Gesundheit der Mitarbeiter auf längere Sicht zu erhalten. Sie wollen tragfähige Ideen weiterentwickeln, Innovationen beschleunigen und neue Verbindungen herstellen, um neue Wege gehen zu können.

Der erste Schritt in die Richtung der Digitalisierung war die Analyse der Prozesse durch das Leitungsteam, berichtete Michael Wehner. Es wurde geprüft und ermittelt, wo der Einsatz digitaler Tools sinnvoll ist. Zusätzlich wurde ein EDV- Beauftragter in Vollzeit eingestellt.

Mit der schrittweisen Einführung einer Telefonanlage, eines Hinlaufschutzes („Schutzengelsystem“), des Schwesternnotrufs, der Sturzerkennung, der Brandmeldeanlage, technischer Alarme und Eskalationsstufen, schufen wir Zeitressourcen für das pflegerische Personal. Dies führte zu einem entspannteren Arbeiten und verbesserte die Arbeitsbedingungen nachhaltig.

Die Digitalisierung voranzutreiben, verstehen wir in unserem Unternehmen als eine permanente Aufgabe, betonte der Geschäftsführer des Pflegeverbundes an diesem Nachmittag. Eine gemeinsame Besichtigung zeigte den Gästen, dass die Technik in den verschiedenen Einrichtungen täglich genutzt wird. Die Begeisterung war sichtlich zu spüren.

„Weiterhin wünsche ich mir, dass Sachen entwickelt werden, die die Dokumentation im Pflegealltag erleichtern. Wir brauchen nicht viele verschiedenen Apps. Wir brauchen Lösungen, die miteinander, ineinander greifen und von einem Gerät aus abgerufen und gesteuert werden können.“ Michael Wehner

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